Bist du bereit fĂĽrs Examen?

Mach den 5-Minuten-Check mit unserer kostenlosen Checkliste „Bereit fürs Examen?“.
Finde sofort heraus, ob deine Vorbereitung wirklich auf Kurs ist – oder ob sie noch Lücken lässt, die du dringend schließen solltest.

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JNG #357: 🤔 Was war zuerst da – Theorie oder Fall?

⏱️ Lesezeit: 4 Minuten

Glaubst du, du müsstest erst den Stoff verstehen, bevor du Fälle lösen kannst? Genau deshalb trittst du auf der Stelle.

Menschen lernen von Natur aus nicht durch Theorie. Wir lernen durch Problem, Versuch und Anpassung. Nicht anders funktioniert auch Lernen fürs Examen. Nicht in der Reihenfolge Theorie, Verständnis, Anwendung, sondern in der Reihenfolge Problem, Versuch, Korrektur, neuer Versuch.

Wenn du weiter nur liest, verstehst und hoffst, irgendwann „bereit“ zu sein, arbeitest du gegen dein eigenes Gehirn. Du musst deine Fehler sichtbar machen und im nächsten Fall anders entscheiden.

Der teuerste Fehler in der Examensvorbereitung

„Ich muss erst den Stoff verstehen, bevor ich Fälle lösen kann.“

Das klingt vernĂĽnftig. Ist aber falsch.

Du verstehst nicht zuerst und wendest dann an. Du verstehst überhaupt nur das, was du vorher falsch gemacht hast. Auch ein noch so super optimierter Lernplan nützt nichts, wenn du in der falschen Reihenfolge vorgehst. Da...

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JNG #356: đź“´ Du bist nicht im Lernmodus.

⏱️ Lesezeit: 3 Minuten

Das ganze Jura-Studium über dominiert das tageweise, stundenlange „Stoff ballern“. Trotz all der harten Arbeit tut sich bei der Durchfallquote im Examen seit Jahren wenig. Lernen ohne Bezug zur Anwendung scheint nicht so erfolgversprechend zu sein, wie einige meinen.

Wenn du gerade keinen konkreten Fall bearbeitest, bist du nicht im Lernmodus, sondern im Konsummodus. Genau hier setzt Just-in-Time-Learning an: Du lernst nicht im Voraus, sondern genau dann, wenn ein konkretes Problem im Fall auftaucht.

Das Ergebnis: zuverlässigere Abrufquote, höhere Klausurpraxis und echte Examensvorbereitung.

Warum klassisches Lernen wie in der Schule nichts bringt

Ich beobachte immer das gleiche Muster:

  • Skripte lesen
  • Definitionen auswendig lernen
  • Karteikarten wiederholen

All dieses Wissen ist isoliert. Ohne konkreten Anwendungsfall fehlt die VerknĂĽpfung.

Proof of Concept: Du liest dir dreimal was zum „überholenden Kausalverlauf“ durch, würdest ihn in der Klausur a...

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JNG #355: Die meisten 280er gehen nicht durch.

⏱️ Lesezeit: 3 Minuten

Man muss nicht lange Jura studieren, um zwangsläufig auf unzählige Prüfungsschemata zu stoßen. Für jede Norm scheint es eine fertige Struktur zu geben. Viele lernen diese Schemata auswendig – in der Hoffnung, damit Klausuren bestehen zu können.

Genau dieser Ansatz führt spätestens im Examen zu schlechten Ergebnissen. Juristische Fallprüfung funktioniert grundlegend anders. Wer das nicht versteht, arbeitet vielleicht strukturiert, aber am Fall vorbei.

Warum Schema-Lernen im Examen nicht funktioniert

Auf den ersten Blick wirkt die Idee logisch: Ein Schema ist die vereinfachte Lösung eines Falls. Also lernt man das Schema und kann den Fall lösen.

In der Praxis passiert jedoch etwas anderes:

  • Du erkennst eine Norm
  • Du rufst das passende Schema ab
  • Du arbeitest die Punkte mechanisch ab

Das Ergebnis ist keine Falllösung, sondern eine Checkliste.

Das zentrale Problem

Wenn das deine Arbeitsweise ist, prĂĽfst du nicht den konkreten Sachverhalt, sondern das Sc...

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JNG #354: Subsumierst du – oder copy-pastest du nur?

Der klassische Gutachtenstil funktioniert im Examen oft nicht so, wie er im Studium vermittelt wird. Viele schreiben in der Subsumtion lediglich den Sachverhalt ab und wundern sich ĂĽber schwache Ergebnisse. Das Problem liegt nicht an fehlenden Definitionen, sondern an einem entscheidenden Zwischenschritt.

Wer diesen Schritt versteht und konsequent anwendet, wird feststellen: Subsumtion ist plötzlich deutlich einfacher. Dieser Artikel zeigt, woran es wirklich scheitert und wie du den Gutachtenstil im Examen sauber umsetzt.

Der Denkfehler bei der Subsumtion

Das zentrale Problem liegt im Umgang mit Definition und Sachverhalt:

  • Definitionen sind abstrakt
  • Sachverhalte sind konkret
  • Beide werden oft direkt miteinander verknĂĽpft

Dieses Vorgehen funktioniert höchstens bei einfachen Fällen. Sobald mehrere Lösungen denkbar sind oder echte juristische Probleme auftreten, bricht dieses Schema zusammen.

Das Ergebnis:

  • Auswendig gelernte Definition
  • Abschreiben des Sachverhalts
  • Keine ...
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JNG #353: Warum du dich nie bereit fĂĽhlst

Sicherheit entsteht durch Fälle, nicht durch Theorie.

Warum dich das jucken sollte: Das Examen bewertet nicht deine Lernzeit, sondern Leistung unter Druck.

⏱️ Lesezeit: 3,5 Minuten

Alle Jura-Studierende warten auf den Moment, in dem sie sich endlich bereit fürs Examen fühlen. Dieser Moment kommt jedoch fast nie – nicht wegen mangelnden Wissens, sondern wegen einer falschen Lernstrategie.

Die klassische Examensvorbereitung folgt demselben Denkfehler: erst alles lernen, dann Fälle lösen. Genau dieses Vorgehen verhindert jedoch das Gefühl von Sicherheit und echtem Fortschritt.

Wer ausschließlich Lehrbücher liest, Skripte durcharbeitet und Karteikarten wiederholt, misst seinen Fortschritt an Lernzeit statt an tatsächlicher Leistung. Das passt nicht zu den Anforderungen des Examens.

Der größte Irrtum in der Examensvorbereitung

Viele gehen davon aus, Examensklausuren wĂĽrden lediglich gelerntes Wissen abfragen. Daraus entsteht die scheinbar logische Schlussfolgerung:

Ich muss erst a

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Warum du keine Klausuren schreibst

94 % haben die Klausur nicht mitgeschrieben.
Nicht aus Zeitmangel. Nicht aus Unfähigkeit. Sondern aus Angst vor einem messbaren Ergebnis.

Die Durchfallquote lag bei 43 %. Der Notenschnitt bei 4,3 Punkten.

Die ehrliche Frage lautet: Hättest du mitgeschrieben – oder dich gedrückt?

Das Problem ist nicht Faulheit.
Es ist Vermeidung. Vermeidung, schwarz auf weiĂź zu sehen, wo du wirklich stehst.

Dieser Artikel zeigt dir, warum genau das dein größtes Hindernis im Examen ist – und wie du es systematisch löst.

Dein echtes Problem ist kein Wissensproblem

„Ich bin noch nicht so weit.“
„Ich lerne gerade noch.“
„Ich schreibe später.“

Wer nicht schreibt, schĂĽtzt sein Selbstbild.
Aber nur wer schreibt, produziert Daten.

Und nur Daten erlauben bessere Entscheidungen – in der Vorbereitung und in der Klausur.

Wenn du in den letzten 14 Tagen keine Klausur geschrieben hast, dann hast du kein Erkenntnisproblem.
Du hast ein Output-Problem.

Der 48-Stunden-Auftrag

Wenn du Fortschritt willst, dann nicht t...

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JNG #352: 📉 94 % haben nicht mitgeschrieben

 Nicht schreiben ist Angst vor einer Zahl.

Warum dich das jucken sollte: Dein Problem ist nicht Lernen. Dein Problem ist Bewertung.

⏱️ Lesezeit: 3 Minuten

Die Durchfallquote lag bei 43 %. Der Notenschnitt bei 4,3 Punkten.

Letzte Woche war wieder Klausurwerkstatt. Examensklausur aus dem Zivilrecht. Wer will, schreibt mit und bekommt ein Votum. Danach 90 Minuten Besprechung: die Top-3-Fehlentscheidungen, der kürzeste denkbare Lösungsweg und eine Checkliste für die nächste Klausur.

Hohe Teilnehmerzahl. Aber 94 % hatten im Vorfeld gar nicht abgegeben. Und wenn du ehrlich mit dir bist, weißt du, ob du zu diesen 94 % gehört hättest.

Ich will das nicht dramatisieren. Bloßer Realitätsabgleich.

Das ist kein Faulheitsproblem. Es ist Angst vor einem messbaren Ergebnis.

Der Denkfehler

„Ich bin noch nicht so weit. Ich lerne ja gerade noch. Ich schreibe später.“

Die wenigsten sprechen es aus. Auch wenn es vernĂĽnftig klingen wĂĽrde. Letztlich greift hier der natĂĽrliche Selbstschutzmechanis...

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Definitionen auswendig lernen? So fällst du im Examen durch

Definitionen auswendig zu lernen, ist nichts anderes als strukturierte Prokrastination von echten Examensklausuren.

Wer ohne Examensklausuren lernt, lernt am Examen vorbei.

Zeit ist deine knappste Ressource – besonders in der Examensvorbereitung. Warum solltest du sie in etwas investieren, das enorm viel Zeit frisst und vergleichsweise wenig bringt?

Auf dem deutschen Markt existieren unzählige Definitionen. Wenn du versuchst, sie mit einem Anspruch auf Vollständigkeit auswendig zu lernen, verlierst du Monate bis Jahre – ohne Garantie, dass es dich im Examen wirklich weiterbringt.

Echte Examensvorbereitung funktioniert nicht ohne echte Examensklausuren. Es gibt keine effektive Strategie, die auf sie verzichtet.

Du hast also zwei Möglichkeiten:

  • Du lernst Theorie isoliert – also Definitionen fĂĽr sich.

  • Oder du arbeitest mit Fällen und ziehst dir die Definitionen genau dort heraus, wo du sie brauchst.

Der zweite Weg ist der einzige, der dich systematisch näher ans Examen...

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JNG #351: 🚦 Deine grüne Ampel fehlt

Probleme sind nichts anderes als Abweichungen vom Normalfall.

Warum dich das jucken sollte: Du weißt, wo du denken musst und wo nicht. Statt das Gefühl zu haben, der Sachverhalt erschlägt dich, hast du ein festes Referenzbild im Kopf und merkst sofort: Hier ist noch Routine, hier beginnt Arbeit.

⏱️ Lesezeit: 4 Minuten

Ich höre das so oder so ähnlich ständig: „Ich sehe die Probleme im Fall nicht.“ Und jedes Mal denke ich mir: Bullshit. Dir fehlt nicht das magische Problem-Gefühl-Gen. Du hast nur keinen Filter. Und ohne Filter sieht jede Klausur gleich schlimm aus.

In der Hoffnung, dass dir das heute deinen (Lern-) Tag rettet: Du baust dir Problembewusstsein nicht ĂĽber Talent. Du baust es ĂĽber Vergleich.

„Nicht sehen“ ist meist nur Chaos

Wenn du „nicht sehen“ sagst, meinst du eher: Du siehst zu viele Sachen gleichzeitig. Alles wirkt wichtig. Alles wirkt möglich. Alles wirkt gefährlich. Das ist keine Schwäche. Das ist fehlender Maßstab.

Du brauchst einen Gegenstand, an den du d...

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JNG #350: đźš» Keramik-Reset, Kopf wie neu


Ich habe in allen sechs Examensklausuren und so gut wie jeder Probeklausur nach rund zwei Stunden konsequent eine Pause gemacht – bevor ich den ersten Satz geschrieben habe. Stift weg. Papier weg. Gesetze beiseite. Kurz raus.

Ja, das war geplant, nicht „musste halt mal“.

Ich sehe das bei anderen tatsächlich ziemlich selten. Leute springen ohne Cut direkt in die Reinschrift und wundern sich dann, warum die letzten zwei Stunden aussehen wie Autounfall in Zeitlupe.

Dieser Newsletter ist eine Mini-Anleitung dafĂĽr, wie du dich in 5 Stunden nicht selbst erledigst.


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Reinschrift ist Geld

Die Reinschrift ist das einzige, was am Ende bewertet wird. Niemand schaut sich deine Lösungsskizze an. Hate to break it to you. Wenn du dir die Konzentration dafür schon in den ersten zwei Stunden komplett wegfräst, sieht das von außen zwar super beeindruckend aus, aber ist halt unklug.
 

Vorbereitung ist kein Luxus

Mindning-Tabelle erstellen, mit Bullseye-Methode Normen nach...

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