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JNG #254: Finanzmanagement für Studierende & Referendar*innen

Lesezeit: 3 Minuten

Im Studium und auch später noch im Referendariat ist man notorisch knapp bei Kasse, und die momentan überall steigenden Preise tun ihr Übriges.

Das Ding ist: Plötzlich ist man Ende 20, Anfang 30, und hat noch überhaupt keine Rücklagen gebildet.

Damit müssen wir uns die Frage stellen: Wie lebe ich als Studierender oder Referendar*in nicht nur von der Hand in den Mund, sondern kann trotz geringer Einnahmen ein (wenn auch nur kleines) Vermögen aufbauen?

Die Antwort lautet Profit First. Profit First ist ein geschlossenes System fürs persönliche Finanzmanagement, mithilfe dessen du automatisch weißt, wie viel Geld du ausgeben darfst und was du einfach verprassen kannst.


I. Was ist
Profit First?

Überweisen Mama, Papa oder die Arbeitgeberin dem herkömmlichen Studierenden Geld, deckt er damit seine monatlichen Ausgaben und tätigt Anschaffungen, die wahlweise überfällig sind (neue Waschmaschine) oder die er sich eigentlich nicht leisten kann (ein Abend Longdrinks in der Bonner Innenstadt – ich spreche aus Erfahrung). Wenn jedoch der Großteil der Einnahmen zur Begleichung von Rechnungen oder laufenden Kosten verwendet wird, bleibt selten etwas übrig. »Aber das ist okay«, denkt sich der Studierende, »denn eines Tages, wenn ich richtig Geld verdiene, lege ich etwas beiseite.«

Leider ist dieser Tag ungewiss. Denn wenn mal keine Einnahmen da sind (etwa: Kündigung des Nebenjobs in den letzten Monaten vor dem Examen), werden die Ausgaben nicht weniger.

Solange du nur überhaupt Einnahmen hast, kannst du trotzdem eine gesunde Beziehung zum lieben Geld aufbauen. Der Schlüssel liegt darin, die universelle Formel von: Einnahmen – Ausgaben = Rücklagen in Einnahmen – Rücklagen = Ausgaben umzuwandeln.

Anstatt alle Einnahmen zu verwenden, um Ausgaben zu decken und zu schauen, ob am Ende noch etwas übrig ist, nimmst du einen Prozentsatz jeder einzelnen Einnahme (dazu zählt z. B. auch Blutspenden), die du einstreichst, und verbuchst sie als persönlichen Gewinn. Komme, was wolle. Was übrig bleibt, nutzt du dann zur Begleichung deiner Fixkosten.


II. Wie wendet man
Profit First an?


1. Eröffne drei neue Bankkonten (kostenlose Optionen/ PayPal-Konten verdienen Vorzug)


a) Lebenshaltungskosten 
→ Von diesem Konto zahlst du alle Rechnungen/ wiederkehrenden Posten.

b) Mad Money (zum Verprassen)
Ich habe viel Geld für Alkohol, Frauen und schnelle Autos ausgegeben; den Rest habe ich einfach verprasst (George Best).

c) Rücklagen/ Vorsorge
d) Steuern (optional – für den Fall, dass du halt welche zahlen musst)

Ich gehe im Folgenden davon aus, dass du noch keine Steuern zahlen musst. Falls doch – das System bleibt das Gleiche.


2. Bestimme deine aktuellen Prozentsätze
(ausgehend von allen Einnahmen)

Beispiel:

a) Lebenshaltungskosten: 82 % (= über 80 % deiner Einnahmen gehen fürs tägliche Leben drauf)
b) Mad Money: 18 % (= fast 20 % deiner Einnahmen gibst du relativ wahllos aus)
c) Rücklagen/ Vorsorge: 0 % (= du bildest keine Rücklagen/ sorgst nicht vor)


3. Bestimme deine TAPs
(= Target-Allocation Percentages)

Die folgenden Prozente stellen das Ideal dar, das du mit dem System anstrebst.

a) Lebenshaltungskosten: 65 %
b) Mad Money: 15 % 
c) Rücklagen/ Vorsorge: 20 %

Von heut’ auf morgen natürlich nicht realistisch. Wir denken langfristig.

Beispiel: Du nimmst 1.500 € ein. Wenn es richtig, richtig gut läuft, gibst du knapp 1.000 € davon aus, um über die Runden zu kommen, haust etwas mehr als 200 € für Bullshit raus, den du eigentlich nicht brauchst, und packst 300 € beiseite. 


4. Verteile bestenfalls zweimal, mindestens aber einmal pro Monat um

Ein- bis zweimal pro Monat (dann am besten am 10. und 25.) überweist du dir von dem Konto, das du schon hast, deine aktuellen Prozentsätze auf die drei neuen »Bankkonten«. Wie oft du das machst, hängt davon ab, wie oft du Geld einnimmst. Ich verteile jeden Freitag um, weil ich jeden Tag Geld einnehme. Das klingt jetzt blöder, als es sollte. 😀

Wenn deine Mad-Money-Schecks »eintreffen«, kannst du das Geld nach freiem Belieben für unvergessliche Momente oder Schwachsinn ausgeben, ohne Angst haben zu müssen, dich zu verschulden.


5. Erhöhe alle 90 Tage deine aktuellen Prozentsätze für c) um 1 %, während du sie für a) um 1 % senkst

So näherst du dich Schritt für Schritt deinen TAPs an, ohne dich gleich zu überfordern und massiv einsparen zu müssen.



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