Bist du bereit fürs Examen?

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JNG #263: SAFE-Formel für einen überragenden Streitentscheid in 20 Minuten (Teil 1)

Lesezeit: 4 Minuten

Shoutout an die drei Bootcamperinnen Rabea, Cynthia und Maria: Glückwunsch – ihr seid zur Mündlichen zugelassen, und da werdet ihr auf jeden Fall rasieren. #teambootcamp 😜

Schnell und präzise zu einem fundierten Streitentscheid zu kommen, ist eine der großen juristischen Künste. Heute teile ich daher die ersten beiden Schritte der bewährten SAFE-Formel mit dir, die dir dabei helfen wird, deine Argumente a) effizient zu strukturieren und b) überzeugend zu präsentieren.

Jede Klausur enthält etwas, das ich als alles entscheidende Rechtsfrage bezeichne. Die für die Anwendung der SAFE-Formel benötigten 20–30 Minuten sind genau an dieser Stelle mit dem maximalen ROI investiert. Solltest du den zweistelligen Bereich ins Auge gefasst haben, hast du hier den größten Hebel.

Ob in Prüfungen oder in der Praxis – die Fähigkeit, effektiv zu argumentieren und präzise zu entscheiden, ist unerlässlich. Mit der SAFE-Formel wirst du deine Argumente mit einer Klarheit und Übe...

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JNG #259: Wie löst man jedes Rechtsproblem? Entdecke die 3 magischen Fragen!

Lesezeit: 4,5 Minuten

Hast du dich auch schon gefragt, wie es dir jemals in einer Klausur gelingen soll, mit einem scheinbar unlösbaren Rechtsproblem fertig zu werden, ohne zu verzweifeln? Die Antwort könnte einfacher sein, als du denkst. 

Fragen sind die Antworten

Einstein hat mal gesagt: »Wenn ich eine Stunde hätte, um ein Problem zu lösen, würde ich 55 Minuten darüber nachdenken, es zu definieren.« Diese Weisheit spiegelt die Macht der richtigen Fragen wider – insbesondere in den Rechtswissenschaften, wo die Auswahl an Normen, Rechtsprechung und Literatur oft überwältigend sein kann. Heute stelle ich dir drei einfache, aber mächtige Fragen vor, die Einstein sicherlich zu schätzen gewusst hätte. Sie haben die Fähigkeit, jedes juristische Problem zu durchdringen, zu ordnen und auf den Punkt zu bringen. Mit diesen Fragen bewaffnet, wirst du in der Lage sein, den Kern jedes Rechtsproblems schnell zu erfassen und effektiv Lösungen zu entwickeln. Die Lösung komplizierter Rechtsproble...

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JNG #230: Gutachtenstil ist Urteilsstil andersrum? 😖


Lesezeit:
3,5 Minuten

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Wenn du dir vorab einen Überblick über die Inhalte dieser Ausgabe verschaffen möchtest, lies am besten als Erstes die folgende Zusammenfassung.

TL;DR:

  • Der Gutachtenstil ermöglicht eine kleinschrittige Gedankenführung und Argumentation.
  • Der Feststellungsstil trifft eine knappe Aussage ohne Begründung.
  • Der verkürzte Gutachtenstil ist leicht lesbar und eignet sich gerade auch für sich wiederholende Tatbestandsprüfungen.
  • Der verschränkte Gutachtenstil erlaubt eine effiziente Abhandlung, ohne die Definition zu vernachlässigen.


***


Im ersten Semester lernst du den Gutachtenstil. Spätestens in der Examensvorbereitung und den ersten Probeklausuren stellst du allerdings fest, dass du mit keiner Klausur fertig wirst, wenn du durchgängig Obersatz, Definition, Subsumtion und Ergebnis formulieren musst. Zwangsläufig lernst du daher auch andere Schreibstile kennen, die ebenfalls zulässig im (ersten) Examen sind. 

Der nachfolgend...

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JNG #227: Problem- vs. Systemdenken: Welche Methode passt zu dir?

 Lesezeit: 3,5 Minuten

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Kleiner Reminder: Einige von euch hatten eine neue (kostengünstige) Produktidee, und ich überlege gerade, ob ich damit in Serie gehe. Es geht um Hilfsmittel für eine überzeugende Argumentation und »nicht so lange überlegen müssen« in der Klausur. Die Umfrage dazu geht super fix und würde mir sehr bei der Entscheidungsfindung helfen. Danke schon mal. :)

… jedoch zurück zum Newsletter.

Wenn du dir vorab einen Überblick über die Inhalte dieser Ausgabe verschaffen möchtest, lies am besten als Erstes die folgende Zusammenfassung.

TL;DR:

  • Bei der topischen Methode argumentierst du ausgehend vom Problem und machst gerade nicht das Gesetz zum Ausgangspunkt deiner Überlegungen.
  • Bei der systematischen Methode beantwortest du eine Rechtsfrage durch die Anwendung feststehender Denk- und Arbeitsschritte, die sich aus einem (Rechts-) System ergeben, sodass die Problemlösung praktisch vorhergesagt werden kann.
  • Topische und systematis...
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JNG #226: Von der Kunst immer etwas schreiben zu können

Lesezeit: 3 Minuten

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Wenn du dir vorab einen Überblick über die Inhalte dieser Ausgabe verschaffen möchtest, lies am besten als Erstes die folgende Zusammenfassung.

TL;DR:

  • Argumentation kann ohne vertieftes Wissen erfolgen.
  • Argumentation kann direkt beim Gesetz beginnen.
  • Argumentation kann auch bedeuten, vom Einfachen aufs Komplizierte zu schließen.
  • Argumentation kann sich in der Erläuterung eines Prinzips erschöpfen.


***


Du willst endlich lernen, richtig zu argumentieren? Und sowieso hab’ ich ja schon tausendmal gesagt, dass das der einfachste Weg sei, bessere Klausuren zu schreiben. Jede*r hat schon mal ein hartes »abwegig« oder wahlweise »so nicht vertretbar« in den Randbemerkungen kassiert. Womöglich hast du daraus den Schluss gezogen, es beim nächsten Mal lieber gleich bleibenzulassen und dich auf die Argumente zu beschränken, die du auswendig kannst.

Das kann es nicht sein.

Natürlich kannst du nicht einfach drauflos argumentieren;...

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JNG #217: Die einzige Methode, die wirklich funktioniert

Lesezeit: 2,5 Minuten

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Heads-up: Am 1. Mai startet das nächste Bootcamp, und die erste Gruppe ist voll. Wenn du noch teilnehmen möchtest, dann melde dich bitte in den nächsten Tagen an.

Wenn du dir vorab einen Überblick über die Inhalte dieser Ausgabe verschaffen möchtest, lies am besten als Erstes die folgende Zusammenfassung.

TL;DR: Die von mir entwickelte Mindning-Methode ermöglicht es dir, den Sachverhalt lückenlos zu erfassen und die einzelnen Sachverhaltsangaben methodisch richtig zu deuten. Dafür liest du die gesamte Aufgabenstellung Satz für Satz, machst dir bereits beim ersten Lesen Notizen in einer Tabelle und streichst überflüssige Assoziationen einfach durch.

 

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Wenn du bislang primär Lehrbücher und Skripte gewälzt hast, ohne das dabei erworbene Wissen praktisch an Fällen zu erproben, ist es a) nicht leicht, sich endlich dazu zu überwinden, und b) wahnsinnig schwer.

In diesem Beitrag möchte ich dir drei Schritte vor...

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JNG #213: Finde den idealen Einstieg in jedes Fach

Lesezeit: 2,5 Minuten

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Wenn du dir vorab einen Überblick über die Inhalte dieser Ausgabe verschaffen möchtest, lies am besten als Erstes die folgende Zusammenfassung.

TL;DR: Das Bereicherungsrecht ist eines der kompliziertesten Fächer überhaupt und stellt seit jeher viele Kandidat*innen vor Herausforderungen (I still feel you!). Doch wie so oft gilt: Eine systematische Herangehensweise hilft, einen guten Einstieg zu finden. Dieser Beitrag gibt praktische Tipps zur Einarbeitung in das Bereicherungsrecht (und streng genommen auch jedes andere Fach) und erläutert, wie du mithilfe einer sauberen Normtechnik schnell und effektiv arbeiten kannst.

 

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Entweder du hast es am eigenen Leibe erfahren oder woanders aufgeschnappt: Das Bereicherungsrecht ist nicht ohne. Es hilft jedoch alles nichts, denn du musst spätestens im Examen in der Lage sein, die Grundstrukturen zu durchschauen und auf den dir präsentierten Fall anzuwenden. Aber keine ...

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Analoge vs. entsprechende Anwendung – ist das eigentlich dasselbe?

Eine Analogie zu und die entsprechende Anwendung von einer Vorschrift ist nicht dasselbe. Der Unterschied ist rechtstheoretisch sogar gravierend. Das einzige, was beide gemein haben, ist die eintretende Rechtsfolge. In beiden Fällen wird eine Vorschrift angewandt, deren Anwendungsbereich sich nicht zu 100 % mit dem zu prüfenden Fall deckt. 

Voraussetzung für die analoge Anwendung einer Vorschrift ist das Bestehen einer planwidrigen Regelungslücke. Der Gesetzgebende hat die Notwendigkeit einer Regelung also verkannt; bei einer entsprechenden Anwendung hat er sie gerade erkannt

Dem Gesetzgebenden war völlig klar, dass Tiere keine Sachen sind; das kann man § 90a S. 1 BGB genauso entnehmen. Er war aber der Auffassung, dass, auch, wenn Tiere keine Sachen sind, sie rechtlich doch grundsätzlich wie Sachen behandelt werden sollen. 

Dadurch besteht von vornherein gar kein Bedürfnis für eine analoge Anwendung der für Sachen geltenden Vorschriften. Gäbe es § 90a BGB nicht, würden wir höchstw...

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