Warum du keine Klausuren schreibst

94 % haben die Klausur nicht mitgeschrieben.
Nicht aus Zeitmangel. Nicht aus Unfähigkeit. Sondern aus Angst vor einem messbaren Ergebnis.

Die Durchfallquote lag bei 43 %. Der Notenschnitt bei 4,3 Punkten.

Die ehrliche Frage lautet: Hättest du mitgeschrieben – oder dich gedrückt?

Das Problem ist nicht Faulheit.
Es ist Vermeidung. Vermeidung, schwarz auf weiß zu sehen, wo du wirklich stehst.

Dieser Artikel zeigt dir, warum genau das dein größtes Hindernis im Examen ist – und wie du es systematisch löst.

Dein echtes Problem ist kein Wissensproblem

„Ich bin noch nicht so weit.“
„Ich lerne gerade noch.“
„Ich schreibe später.“

Wer nicht schreibt, schützt sein Selbstbild.
Aber nur wer schreibt, produziert Daten.

Und nur Daten erlauben bessere Entscheidungen – in der Vorbereitung und in der Klausur.

Wenn du in den letzten 14 Tagen keine Klausur geschrieben hast, dann hast du kein Erkenntnisproblem.
Du hast ein Output-Problem.

Der 48-Stunden-Auftrag

Wenn du Fortschritt willst, dann nicht theoretisch – sondern praktisch.

Dein Auftrag für die nächsten 48 Stunden:

  • Schnapp dir eine Originalexamensklausur (Rechtsgebiet egal).

  • Stell einen Timer auf 5 Stunden.

  • Schreib die Klausur vollständig ausformuliert.

  • Keine Stichpunkte.

  • Unter echten Prüfungsbedingungen.

  • Danach: Abgeben.

Nicht erst „nochmal wiederholen“.
Nicht erst „noch besser vorbereiten“.
Schreiben. Punkt.

Wenn du jetzt innerlich verhandelst, weißt du, worum es wirklich geht.

Warum Schreiben allein nicht reicht

Nach fünf Stunden weißt du nur, wie es sich angefühlt hat.

Was du nicht weißt:

  • Ob deine Schwerpunktsetzung richtig war

  • Ob dein Aufbau klausurtaktisch sinnvoll war

  • Ob deine Argumentation tragfähig war

Die meisten scheitern nicht am Schreiben.
Sie scheitern am Auswerten.

Mein eigener Blindspot: 9 Punkte

Eine Examensklausur wurde gestellt. Der Sachverhalt war neu – auch für mich.
Ich habe sie heimlich selbst mitgeschrieben.

Ergebnis: 9 Punkte.

Ich war überzeugt, es müssten mehr sein.
Doch das Entscheidende war nicht die Punktzahl.

Entscheidend war das Votum – externes Feedback.

Ohne externes Feedback hast du nur ein Gefühl.
Gefühle sind keine verlässliche Entscheidungsgrundlage.
Daten schon.

Mehr Stoff bringt dich selten weiter

Viele reagieren falsch: Sie lernen noch mehr.

Mehr Stoff ist jedoch selten der Grund für Fortschritt.
Fortschritt entsteht durch ein System.

Der strukturierte Loop für bessere Examensklausuren

Der Unterschied zwischen 4,3 Punkten (Durchschnitt in dieser Klausur) und 6,3 Punkten – also über dem Examensschnitt von 5,69 – ist selten Wissen.

Der Unterschied liegt in wiederholten Fehlentscheidungen.

Fehlentscheidungen, die:

  • du selbst nicht erkannt hast

  • oder die dir nie jemand sichtbar gemacht hat

Der entscheidende Loop besteht aus:

  1. Fallarbeit

  2. Feedback

  3. Muster erkennen

  4. Entscheidungsregel entwickeln

Wer nur schreibt und nicht auswertet, arbeitet auf Glücksbasis.
Wer isoliert auswertet, aber keine Muster erkennt, behandelt Symptome.

Beides kostet Energie – und bringt wenig Fortschritt.

Die entscheidende Frage

Die richtige Frage lautet nicht:

„Sollte ich mehr lernen?“

Sondern:

„Arbeite ich in einem System, das meine Fehlentscheidungen sichtbar macht?“

Ohne Sichtbarkeit keine Verbesserung.
Ohne Feedback keine Korrektur.
Ohne Korrektur kein Sprung.

So setzt du den Loop praktisch um

Ein strukturierter Loop aus Fallarbeit, Feedback, Musteranalyse und Entscheidungsregeln funktioniert nur, wenn du Zugriff auf die richtigen Rahmenbedingungen hast.

Dafür brauchst du:

  • Regelmäßig neue Originalexamensklausuren

  • Echtes, externes Feedback statt Eigenkorrektur

  • Schnelle Auswertung

  • Transparente Bewertungskriterien

  • Vergleichbarkeit deiner Entwicklung

Genau dafür wurde die Upside-down-Plattform entwickelt.

Du arbeitest mit echten Examensklausuren unter Prüfungsbedingungen, erhältst ein strukturiertes Votum und kannst deine wiederkehrenden Fehlentscheidungen systematisch identifizieren.

Fortschritt entsteht nicht durch Hoffnung – sondern durch wiederholbare Prozesse.

Wenn du nicht mehr raten willst, wo du stehst, sondern es schwarz auf weiß sehen willst, dann brauchst du ein System, das genau das ermöglicht. Upside-down ist dieses System.

Fazit: Eine Examensklausur ist kein Risiko, sondern ein Messinstrument

94 % haben nicht geschrieben – aus Angst vor einem messbaren Ergebnis.

Doch genau dieses Ergebnis ist dein größter Hebel.

Eine Examensklausur zeigt dir nicht, ob du „gut“ oder „schlecht“ bist.
Sie zeigt dir, wo du Fehlentscheidungen triffst.

Und genau dort beginnt echter Fortschritt.

Schreiben produziert Daten.
Feedback produziert Klarheit.
System produziert Ergebnisse.

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