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Deine Examensvorbereitung hält keinen schlechten Tag aus.
Montag läuft es noch, Dienstag auch.
Mittwoch Chaos.
Scheiße gepennt. Stress.
„Heute bringt eh nichts.“
Freitag schlechtes Gewissen.
Montag Neustart.
Du baust deine Vorbereitung für Tage, die es nicht gibt.
Ausgeschlafen und motiviert.
8 Stunden netto und volle Konzentration.
Klausur. Nachbereitung. Lücken schließen. Wiederholung.
Einfach alles.
Bloß interessiert sich das Leben einen Scheiß für deinen „perfekten Lerntag“.
Ich habe vor kurzem festgestellt, dass ich bald 2.000 Tage in Folge Tagebuch geschrieben haben werde.
2.000 Tage.
Nicht, weil ich besonders diszipliniert bin (ein bisschen certainly helps).
Meine Regel war nie: „Schreib jeden Tag ’ne Seite.“
Meine Regel ist und war immer: „Schreib jeden Tag irgendwas.“
Montag ist mir aufgefallen, dass hinter einer anderen Routine von mir dasselbe Prinzip steckt.
Seit der Geburt unserer Zwillinge habe ich inzwischen 100 Workouts in Folge gemacht.
Trotz Schlaf- und Zeitmangel.
Trotz etlicher Tage, an denen ich schlicht keinen Bock hatte.
Einmal bin ich abends nach Hause gekommen: Fuck. Workout vergessen.
Kinder müssen gleich ins Bett.
Eigentlich keine Zeit.
Also habe ich noch 10 Minuten Stretching gemacht.
Anderes Mal hatte ich Kopfschmerzen.
Dann eben Mobility statt Burpees.
Warum erzähl’ ich dir das?
Nicht weil ich denke, du solltest mehr Sport machen (solltest du wahrscheinlich).
Dahinter steckt ein Prinzip, das viele in der Examensvorbereitung komplett backwards haben:
Leiste heute, was du morgen wieder leisten kannst.
Ich sehe das SO selten.
Erstmal haben die Leute eine unrealistische Obergrenze.
Und dann haben sie nicht mal eine Untergrenze.
Guter Tag? Übers Ziel hinausschießen.
Schlechter Tag? Gar nichts.
Wenn dein Lernsystem nur funktioniert, wenn du motiviert, ausgeschlafen und emotional stabil bist, hast du kein Lernsystem.
Und wenn du gerade merkst, dass du genau in diesem Muster festhängst und alleine nicht rauskommst, weißt du inzwischen vermutlich, dass du dich melden kannst.
Die entscheidende Frage ist nicht: „Wie sieht mein perfekter Lerntag aus?“
Frag dich lieber: „Was ist die kleinste sinnvolle Version meiner Vorbereitung, die ich selbst an einem beschissenen Tag noch leisten kann?“
Vielleicht sind das aktuell nur 60–90 Minuten.
Nicht für immer.
Aber bei deiner jetzigen Lebensrealität halt schon.
Deshalb eine dringende Bitte für morgen.
Es juckt mich nicht, was Sache ist.
Die Examensvorbereitung gewinnst du nicht an deinen 10/10-Tagen, sondern an denen, wo du null Bock hast und dich trotzdem ransetzt.
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